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Expertentipps

Expertentipp von Dieter Pichler
Expertentipp von Dieter Pichler
Einbruchdiebstahl in der Haushaltsversicherung

Ein Einbruchdiebstahl liegt in der Haushaltsversicherung nur unter bestimmten qualifizierten Umständen vor.

Ein Täter stahl einer Versicherten unbemerkt aus der Manteltasche den Wohnungsschlüssel, welchen Mittäter dann zum Eindringen in die Wohnung und zum Diebstahl von Wertsachen nutzten. Nach den Bedingungen der Haushaltsversicherung handelt es sich aber um keinen (höher versicherten) Einbruchdiebstahl. Ein Einbruchdiebstahl liegt nämlich dann, wenn der Täter in die versicherten Räumlichkeiten mit einem richtigen Schlüssel eindringt, nur vor, wenn er sich diesen durch Einbruch in andere als die versicherten Räume eines Gebäudes oder durch Raub angeeignet hat, nich taber bei einem bloßen Diebstahl als Vortat. Die Verwendung des richtigen Schlüssels stellt auch kein "heimliches Einschleichen" im Sinn der Versicherungsbedingungen dar.
(OGH 7 Ob 177/18g; 20.3.2019)

Quelle: OIZ Ausgabe 06/2019
Expertentipp von Martina Buchgraber
Expertentipp von Martina Buchgraber
Viele Vermieter verlangen eine Kaution, damit sie bei etwaigen Schadenersatzforderungen oder bei Mietzinsrückständen nicht erst ein gerichtliches Verfahren abwarten müssen, um zu ihrem Geld zu kommen.

Ob überhaupt eine Kaution zu stellen ist, wie dies zu erfolgen hat und in welcher Höhe, ist grundsätzlich reine Vereinbarungssache. Üblich sind Kautionsvereinbarungen in der Höhe von drei bis sechs Bruttomonatsmieten.

Um sich später Auseinandersetzungen zu ersparen, sollte bei Mietbeginn und auch bei Rückgabe der Wohnung der genaue Zustand der Wohnung festgehalten werden (Fotos, Übernahmeprotokoll). Die Wohnung muss vom Mieter in dem Zustand zurückgestellt werden, in dem er sie angemietet hat. Die „gewöhnliche Abnützung“ der Wohnung muss der Vermieter hinnehmen. Beschädigungen sind jedoch vom Mieter zu ersetzen. Dafür darf der Vermieter die Kaution heranziehen.

Bei möblierten Wohnungen sollte unbedingt auch eine Liste der mitvermieteten Einrichtungsgegenstände erstellt werden. Der Zustand der Möbel sollte beschrieben werden, eventuell auch Fotos davon gemacht werden.
Expertentipp von Sigrid Feitl
Expertentipp von Sigrid Feitl
Wenn es um den Verkauf oder die Vermietung von Wohnraum geht, so sind Präsentation und Information das Um und Auf. Schon die Wortwahl im Inserat kann für jemanden, der mit der Materie nicht vertraut ist, eine Herausforderung für sich sein.

Vom Vermieter oder Verkäufer gut gemeint, werden manchmal Eckdaten und Fak-ten im Inserat genannt, die stimmen, aber bei den Suchenden etwas ganz anderes suggerieren. Interessenten, die sich auf das Inserat melden, haben dann oft eine ganz andere Vorstellung vom Objekt – und das hat nichts mit dem allgemeinen Zu-stand zu tun, sondern sehr oft mit der Präsentation. Immobiliensuchende sind bei der Besichtigung dann oftmals enttäuscht. Zudem tauchen oft Fragen auf, an die man als Verkäufer oder Vermieter gar nicht erst denkt und die den Verwertungspro-zess im besten Fall verzögern, im schlechtesten Fall die potentiellen Käufer oder Mieter abschrecken.

Das Ergebnis ist immer das gleiche: Sie verbrauchen viel Zeit und Nerven für die Verwertung der Immobilie. Und wenn gar nichts mehr funktioniert, dann greift man doch auf einen Makler zurück.

Warum machen Sie das nicht gleich und ersparen sich damit viel Ärger und Zeitaufwand? Oder um es positiv zu formulieren: Sie erhalten eine profunde Beratung und einen Geschäftspartner, der die Arbeit für Sie erledigt - inklusive einer ordentli-chen Präsentation und Aufbereitung des Objektes.