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Expertentipps

Expertentipp von Dieter Pichler
Expertentipp von Dieter Pichler
Wie finden Sie den richtigen Immobilienprofi für Ihre Liegenschaft?

Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihr Bauchgefühl, sprechen Sie auch mit Verwandten und Bekannten über Ihr Vorhaben. Sicherlich sind Ihnen auch die Wirtschaftskammer und ansässige Notare vor Ort gerne behilflich, den gewerblich befugten Immobilienmakler Ihres Vertrauens zu finden.
Expertentipp von Martina Buchgraber
Expertentipp von Martina Buchgraber
Wann darf der Vermieter in die Wohnung?

Bei Abschluss eines Mietvertrages tritt der Vermieter das Hausrecht an die Mietpartei ab. Unangemeldete und ungebetene Besuche sind dann tabu. Die Mietpartei hat das Betreten des Mietgegenstandes durch den Vermieter oder von ihm beauftragten Personen aber aus wichtigen Gründen und nach vorheriger Ankündigung zu gestatten. Die Besichtigung vom Mietinteressenten bei einem bevorstehenden Ende des Mietverhältnisses zählt zu diesen wichtigen Gründen. Der Vermieter darf diese Termine aber nicht willkürlich und schikanös festsetzen. Liegt ein berechtigter Grund des Vermieters zur Betretung – wie zum Beispiel ein Eigentümerwechsel – vor, kann dies von der Mietpartei in Folge nicht gänzlich abgelehnt werden. Sollte ein Termin aus beruflichen Gründen einmal nicht möglich sein, so sollten auf jeden Fall ein bis zwei Ersatztermine vorgeschlagen werden. Auch ein Sammeltermin zur Wohnungsbesichtigung ist möglich.
Der Vermieter kann auch verlangen, den Erhaltungszustand der Wohnung zu kontrollieren. Dabei ist von einem Zeitraum von jeweils ein, zwei Jahren auszugehen, sicher nicht wöchentlich/einmal monatlich. In dem Fall bedarf es ebenfalls einer Voranmeldung durch den Vermieter und einer gemeinsamen Terminvereinbarung.
Expertentipp von Sigrid Feitl
Expertentipp von Sigrid Feitl
Ungefähr 40% aller Ehen in Österreich werden geschieden. Häufiger Streitpunkt ist in diesem Fall das Eigentum an einer Immobilie. Die starke emotionale Bindung macht eine einvernehmliche Lösung nicht immer einfach.

Zu klären ist die Höhe der Verschuldung der Immobilie, die geleistete Tilgung, aber auch der eventuelle Wertzuwachs während der gemeinsamen Jahre. Für die Wertermittlung sollte man sich rechtzeitig an einen Fachmann wenden.

Wird die Immobilie von einem der Partner weitergenutzt? Wer trägt welche anfallenden Kosten? Müssen eine Vermietung oder ein Verkauf in Erwägung gezogen werden? Besteht die Möglichkeit, einen der Partner auszuzahlen?

Sollte man hier keine gemeinsame Lösung finden, drohen hohe finanzielle Einbußen. Ein Verkauf unter Zeitdruck oder gar eine Zwangsversteigerung sollten immer vermieden werden, da mit erheblichen Abstrichen beim Verkaufspreis gerechnet werden muss.