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Expertentipps

Expertentipp von Dieter Pichler
Expertentipp von Dieter Pichler
Ich habe den Kaufpreis meines Hauses bezahlt. Nun bin ich Eigentümer?

Man sollte nie den Kaufpreis zahlen, bevor nicht der Kaufvertrag unterschrieben ist und die grundbücherlichen Sicherheiten vorliegen. Denn: Eigentümer einer Immobilie ist, wer im Grundbuch steht. Schon bei der Gestaltung des Kaufvertrags ist ein Rechtsberater zu empfehlen, da beispielsweise ein Standardvertrag aus dem Internet nie auf die Spezifika des Einzelfalls eingehen kann.

Der Kaufpreis kann außerdem auf einem Treuhandkonto hinterlegt werden. Die Übernahme von Treuhandschaften gehört zu den täglichen Aufgaben eines Notars. Es geht darum, den Kaufpreis in Verwahrung zu nehmen und erst dann auszufol-gen, wenn alle vertraglichen Bedingungen erfüllt sind – etwa erst nach Veranlas-sung der Eintragung des Käufers ins Grundbuch und der Lastenfreistellung der Immobilie. So wird der Verkäufer abgesichert, dass das Geld hinterlegt sein wird. Der Käufer wird umgekehrt abgesichert, dass das Geld erst an den Verkäufer über-wiesen wird, wenn die vertraglichen Bedingungen erfüllt sind.
Expertentipp von Martina Buchgraber
Expertentipp von Martina Buchgraber
Welche Rechte und Pflichten hat der Mieter?
• Der Mieter hat das Betreten des Mietgegenstands durch den Vermieter oder durch die vom Vermieter beauftragten Personen zu dulden, wenn wichtige Gründe vorliegen (zum Beispiel wenn ernste Schäden des Hauses im Mietgegenstand vorliegen oder um Wärmemesser abzulesen).
• Der Mieter hat die Neuschaffung von Mietgegenständen zum Beispiel durch Aufstockung und Dachbodenausbau zu dulden. Wird dadurch in bestehende Rechte eingegriffen, besteht die Duldungspflicht nur, insofern der Vermieter eine entsprechende Ersatzmöglichkeit schafft oder einen Geldersatz leistet.
• Der Mieter muss die vorübergehende Benutzung oder Veränderung des eigenen Mietgegenstandes zulassen, wenn dies notwendig oder erforderlich ist. Dies betrifft etwa Erhaltungs- oder Verbesserungsarbeiten am Haus (zum Beispiel Reparatur einer undichten Gasleitung, Einbau eines Aufzuges) oder die Behebung ernster Schäden im eigenen oder einem anderen Mietgegenstand. Im MRG ist allerdings für den Mieter ein Entschädigungsanspruch für erlittene Unannehmlichkeiten im Zuge von Umbauarbeiten vorgesehen.
• Der Mieter hat den Mietgegenstand und die damit verbundenen Einrichtungen, wie zum Beispiel die Beheizungsanlagen, so zu warten und instand zu halten, dass dem Vermieter und den anderen Mietern kein Nachteil entsteht. Andernfalls droht eine Schadenersatzforderung.
Expertentipp von Sigrid Feitl
Expertentipp von Sigrid Feitl
„Bitte möglichst diskret verkaufen!“, dieser Wunsch vieler Verkäufer hat meistens einen guten Grund und wird deshalb von uns sehr ernst genommen. Doch neben den gängigen diskreten Verkaufsmethoden, wie Angebote an Stammkunden, gibt es durchaus bessere Wege mit denen sich Gerüchte vermeiden und zugleich lukrativere Angebote erzielen lassen.

Der Nachteil von zu viel Diskretion und Verschwiegenheit:
Sie kennen das doch bestimmt selbst: Gerade wenn etwas diskret und mehr oder weniger „geheim“ behandelt werden soll, dann wird doch umso mehr und lieber davon geredet. Egal, ob der Nachbar oder der Familienangehörige: Gerade ein Geheimnis, das man nicht weitersagen soll, wird besonders gerne weitergegeben. Nach kurzer Zeit weiß es die ganze Nachbarschaft, der Freundes- oder Familienkreis und es wird geredet und gemunkelt und Gerüchte entstehen. So passiert dann genau das, was man eigentlich gerade vermeiden wollte.

Die Alternative - verkaufen Sie über einen Makler:
Warum also den diskreten Verkauf nicht direkt über einen Makler herbeiführen? Dabei können Sie eigentlich nur profitieren, denn ein lokaler Makler kann den realistischen Verkaufspreis berechnen und anhand seiner lokalen Markterfahrung überprüfen. Danach kann er dann in der Kundendatei die passenden Interessenten herausfiltern und alles weitere für Sie veranlassen.

Natürlich fällt bei mehreren Besichtigungen auch hier in der Nachbarschaft irgendwann auf, dass etwas im Gange ist, sodass auch hier durchaus Gerüchte entstehen.
Ein guter Makler kann diese Gefahr der offensichtlichen Termine aber mit Hilfe virtueller Besichtigungen als Vorbedingung realer Besichtigungen minimieren.

Falls in der Datei aber nicht der richtige Interessent dabei ist oder doch zu viele Besichtigungen ohne Verkauf stattgefunden haben, bleibt auch hier nur eins: Lieber direkt die Vorgehensweise ändern und offensiv mit dem Verkauf umgehen. Denn durch eine schnelle und intensive Vermarktung ist es möglich, einen Käufer zu finden, sodass man sich in der Folgezeit ganz in Ruhe zurücklehnen kann.