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Expertentipps

Expertentipp von Dieter Pichler
Expertentipp von Dieter Pichler
Wie finden Sie den richtigen Immobilienprofi für Ihre Liegenschaft?

Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihr Bauchgefühl, sprechen Sie auch mit Verwandten und Bekannten über Ihr Vorhaben. Sicherlich sind Ihnen auch die Wirtschaftskammer und ansässige Notare vor Ort gerne behilflich, den gewerblich befugten Immobilienmakler Ihres Vertrauens zu finden.
Expertentipp von Martina Buchgraber
Expertentipp von Martina Buchgraber
Mietverträge können auf eine bestimmte Dauer befristet oder unbefristet abgeschlossen werden.

Im Falle eines befristeten Mietverhältnisses muss die Befristung (mit genauem Enddatum) unbedingt schriftlich im Mietvertrag festgehalten werden. Auch die Vereinbarung, dass das Mietverhältnis nach Ablauf dieser bestimmten Dauer ohne Kündigung automatisch endet, muss im Vertrag fixiert werden.

Bei Wohnungen, die ganz oder teilweise unter das Mietrechtsgesetz (MRG) fallen, ist eine Mindestbefristung von drei Jahren einzuhalten. Nach oben sind der Befristung keine Grenzen gesetzt. Ausserdem ist eine Befristung hintereinander beliebig oft wiederholbar (wiederum mindestens 3 Jahre). Wird eine kürzere Befristung als drei Jahre gewählt, ist diese rechtlich nicht durchsetzbar und der Vertrag gilt automatisch als unbefristet.

Wird ein befristeter Mietvertrag bei Befristungsende nicht aufgelöst, verlängert sich dieser automatisch um weitere drei Jahre. Kommt es dann wieder zu keiner Vertragsauflösung, wird aus diesem Vertragsverhältnis ein unbefristeter Mietvertrag.

Bei Mietverträgen, die ganz oder teilweise dem Mietrechtsgesetz (MRG) unterliegen, steht dem Mieter ein vorzeitiges Kündigungsrecht nach Ablauf des ersten Vertragsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zu.

Unbefristete Mietverhältnisse können vom Vermieter nur einvernehmlich mit dem Mieter beendet werden oder wenn ein Kündigungsgrund nach dem Mietrechtsgesetz vorliegt. Dafür brauchen Sie allerdings eine gerichtliche Entscheidung. Wesentlichste Kündigungsgründe sind, wenn der Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt oder ein erheblich nachteiliger Gebrauch der Wohnung vorliegt.

Wird ein Ein- oder Zweifamilienhaus vermietet, so gilt hier das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB). In diesem Fall kann die Vertragsdauer frei vereinbart werden (keine gesetzliche Mindestdauer).
Expertentipp von Sigrid Feitl
Expertentipp von Sigrid Feitl
Ungefähr 40% aller Ehen in Österreich werden geschieden. Häufiger Streitpunkt ist in diesem Fall das Eigentum an einer Immobilie. Die starke emotionale Bindung macht eine einvernehmliche Lösung nicht immer einfach.

Zu klären ist die Höhe der Verschuldung der Immobilie, die geleistete Tilgung, aber auch der eventuelle Wertzuwachs während der gemeinsamen Jahre. Für die Wertermittlung sollte man sich rechtzeitig an einen Fachmann wenden.

Wird die Immobilie von einem der Partner weitergenutzt? Wer trägt welche anfallenden Kosten? Müssen eine Vermietung oder ein Verkauf in Erwägung gezogen werden? Besteht die Möglichkeit, einen der Partner auszuzahlen?

Sollte man hier keine gemeinsame Lösung finden, drohen hohe finanzielle Einbußen. Ein Verkauf unter Zeitdruck oder gar eine Zwangsversteigerung sollten immer vermieden werden, da mit erheblichen Abstrichen beim Verkaufspreis gerechnet werden muss.
Expertentipp von Renate Bauer
Expertentipp von Renate Bauer
Wohnungseigentum ist das der Miteigentümerin/dem Miteigentümer einer Liegenschaft oder einer Eigentümerpartnerschaft eingeräumte dingliche Recht, eine selbstständige Wohnung, eine sonstige selbstständige Räumlichkeit oder einen Kfz-Abstellplatz ausschließlich zu nutzen und hierüber allein zu verfügen.

Die Wohnungseigentümerin/der Wohnungseigentümer ist immer Miteigentümerin/Miteigentümer einer Liegenschaft, sie/er verfügt also auch über einen ideellen Anteil an der gesamten Liegenschaft. Im Unterschied zur "schlichten Miteigentümerin"/zum "schlichten Miteigentümer" hat die Wohnungseigentümerin/der Wohnungseigentümer mit ihrem/seinem Miteigentumsanteil an der Liegenschaft untrennbar das Recht zur ausschließlichen Nutzung einer bestimmten Wohnung auf dieser Liegenschaft. Dieses Recht wird im Grundbuch eingetragen (Verbücherung).

Ein im Grundbuch verbrieftes Eigentum – egal ob eine Person alleinige Eigentümerin/alleiniger Eigentümer ist oder mehrere Personen gemeinsam Eigentümerinnen/Eigentümer sind – kann man nur an Liegenschaften (Grundstück samt den darauf errichteten Gebäuden) haben, nicht aber an einer einzelnen Wohnung in einem Gebäude. Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ermöglicht es aber, einen Miteigentumsanteil an einer Liegenschaft mit dem Recht auf ausschließliche Nutzung einer bestimmten Wohnung auf dieser Liegenschaft zu verbinden.