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Expertentipps

Expertentipp von Dieter Pichler
Expertentipp von Dieter Pichler
Ich habe den Kaufpreis meines Hauses bezahlt. Nun bin ich Eigentümer?

Man sollte nie den Kaufpreis zahlen, bevor nicht der Kaufvertrag unterschrieben ist und die grundbücherlichen Sicherheiten vorliegen. Denn: Eigentümer einer Im-mobilie ist, wer im Grundbuch steht. Schon bei der Gestaltung des Kaufvertrags ist ein Rechtsberater zu empfehlen, da beispielsweise ein Standardvertrag aus dem Internet nie auf die Spezifika des Einzelfalls eingehen kann.

Der Kaufpreis kann außerdem auf einem Treuhandkonto hinterlegt werden. Die Übernahme von Treuhandschaften gehört zu den täglichen Aufgaben eines Notars. Es geht darum, den Kaufpreis in Verwahrung zu nehmen und erst dann auszufol-gen, wenn alle vertraglichen Bedingungen erfüllt sind – etwa erst nach Veranlas-sung der Eintragung des Käufers ins Grundbuch und der Lastenfreistellung der Immobilie. So wird der Verkäufer abgesichert, dass das Geld hinterlegt sein wird. Der Käufer wird umgekehrt abgesichert, dass das Geld erst an den Verkäufer über-wiesen wird, wenn die vertraglichen Bedingungen erfüllt sind.
Expertentipp von Martina Buchgraber
Expertentipp von Martina Buchgraber
Einer der häufigsten Streitpunkte nach dem Auszug des Mieters ist das Ausmalen der Wohnung. Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofes (6 Ob 104/09a) ist dies selbst dann nicht notwendig, wenn eine entsprechende Vereinbarung im Ver-trag getroffen wurde, die Wohnung aber nicht über den Zustand der normalen Ab-nutzung hinaus abgewohnt wurde. Wenn die Farbe an der Wand stark abgenutzt ist oder die Wände ortsunüblich bemalt wurden, müssen Wohnungen in jedem Fall neu ausgemalt zurückgegeben werden. Dann bedarf es nicht einmal einer Klausel im Mietvertrag, die genau darauf hinweist.
Expertentipp von Sigrid Feitl
Expertentipp von Sigrid Feitl
Wenn es um den Verkauf oder die Vermietung von Wohnraum geht, so sind Präsentation und Information das Um und Auf. Schon die Wortwahl im Inserat kann für jemanden, der mit der Materie nicht vertraut ist, eine Herausforderung für sich sein.

Vom Vermieter oder Verkäufer gut gemeint, werden manchmal Eckdaten und Fak-ten im Inserat genannt, die stimmen, aber bei den Suchenden etwas ganz anderes suggerieren. Interessenten, die sich auf das Inserat melden, haben dann oft eine ganz andere Vorstellung vom Objekt – und das hat nichts mit dem allgemeinen Zu-stand zu tun, sondern sehr oft mit der Präsentation. Immobiliensuchende sind bei der Besichtigung dann oftmals enttäuscht. Zudem tauchen oft Fragen auf, an die man als Verkäufer oder Vermieter gar nicht erst denkt und die den Verwertungspro-zess im besten Fall verzögern, im schlechtesten Fall die potentiellen Käufer oder Mieter abschrecken.

Das Ergebnis ist immer das gleiche: Sie verbrauchen viel Zeit und Nerven für die Verwertung der Immobilie. Und wenn gar nichts mehr funktioniert, dann greift man doch auf einen Makler zurück.

Warum machen Sie das nicht gleich und ersparen sich damit viel Ärger und Zeitaufwand? Oder um es positiv zu formulieren: Sie erhalten eine profunde Beratung und einen Geschäftspartner, der die Arbeit für Sie erledigt - inklusive einer ordentli-chen Präsentation und Aufbereitung des Objektes.
Expertentipp von Renate Bauer
Expertentipp von Renate Bauer
Ich weiß, diese Frage ist etwas provokant, aber ganz ehrlich: Selbst bei einem vermeintlich einfachen Unterfangen wie dem Haare schneiden, setzt man auf einen Profi. Interessanterweise ist das bei der Immobiliensuche nicht immer der Fall – und da geht es um weit mehr als geschnittene Haare. Vor allem handelt es sich hier um eine Entscheidung, die Mann oder Frau im Normalfall nur einmal im Leben trifft.

Daher meine Empfehlung: Gehen Sie auch hier zum Profi – gehen Sie zum Immo-bilienmakler!

Natürlich kann man schon beurteilen, ob eine Wohnung gefällt oder nicht, aber das ist nur der Anfang eines Immobilienkaufes. Dahinter verbergen sich noch so viele rechtliche, technische und wirtschaftliche Themen, die nur jemand kennt und beurteilen kann, der sich ständig auf dem Markt bewegt. Das wären beispielsweise Grundbuchseintragung, Vertragsabwicklung, Instandhaltungsrücklagen, Flächenwidmung, baulicher Zustand des Gebäudes – um nur einige zu nennen.

Und Sie wissen: Um ganz sicher zu gehen, dass Sie es mit einem Profil zu tun haben, werfen Sie einen Blick auf www.immobiliencard.at. Hier können Sie sich vergewissern, ob der Makler, mit dem Sie zusammenarbeiten (wollen), eine Gewerbe-berechtigung besitzt.